Wohnort beeinflusst das Befinden


Wer waldnah wohnt, hat wenig Stress
Wohnort beeinflusst das Befinden

Was gestresste Städter für ihre Gesundheit tun können? Eine neue Studie legt nahe: umziehen. Wer in Waldnähe wohnt, zeigt nämlich eine besser an Stress angepasste Hirnaktivität.

Eine aktuelle Untersuchung des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) zeigt: Das Gehirn von Stadtbewohnern, deren Wohnort in Waldnähe liegt, weist unter anderem ein größeres Zellkörpervolumen im Mandelkern auf – ein wichtiger Faktor bei der Stressverarbeitung. Die Daten der Studie wurden im Rahmen der Berliner Altersstudie II (BASE-II) für ein gesünderes Älterwerden erhoben, 341 Personen im Alter zwischen 61 und 82 Jahren unterzogen sich dafür einer Kernspintomografie.

2050 werden die meisten Menschen in Städten leben

„Unsere Studie untersucht erstmals die Verbindung von städtebaulichen Merkmalen und Hirngesundheit“, erklärt Ulman Lindenberger, Direktor des Forschungsbereichs für Entwicklungspsychologie am MPIB. Von Bedeutung sind die Studienergebnisse daher für die Städteplanung – 2050 werden nämlich voraussichtlich zwei von drei Menschen weltweit in Städten wohnen.

Effekt zeigte sich nur bei Wäldern – nicht bei urbanen Grünflächen

Eine Einschränkung des Befunds: Der positive Zusammenhang zwischen naturnahem Wohnraum und Hirngesundheit zeigte sich nur bei Wäldern – nicht bei Parks, Wasserflächen oder Brachland. Geklärt ist auch nicht, ob sich der Wohnort tatsächlich günstig auf den Mandelkern auswirkt oder ob Menschen, die bereits eine besser angepasste Gehirnstruktur aufweisen, eher in waldnahe Wohngebiete ziehen. Vor dem Hintergrund bisheriger Erkenntnisse halten die Wissenschaftler aber die erste Möglichkeit für wahrscheinlicher.

Quelle: MPIB

Unsere Partnerapotheke


 

zur Homepage

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ratgeber Thema im März

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Oberberg-Apotheke
Inhaber André Joachim Schmittner
Telefon 02262/99 98 390
Fax 02262/99 98 391
E-Mail info@oberberg-apotheke.de